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Berufliches Gymnasium (BG)

Schwerpunkt Ernährung und Hauswirtschaft
Schwerpunkt Biologietechnik
Schwerpunkt Gesundheit


Abschluss / Ziel

Die Ausbildung endet mit der Abiturprüfung. Wer sie besteht, erhält das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife und damit die Berechtigung, jedes Fach an einer Hochschule oder Universität der Bundesrepublik Deutschland zu studieren.


Voraussetzungen

Versetzung in die Jahrgangsstufe 11 der Gymnasialen Oberstufe

Eignung für den Übergang in die Gymnasialen Oberstufe mit mittlerem Abschluss


Kriterien für die Eignung

die bisherige Lernentwicklung, der Leistungsstand und die Arbeitshaltung, Durchschnittsnote besser als befriedigend (3,0) in den Fächern Deutsch, Mathematik, 1. Fremdsprache und einer Naturwissenschaft sowie in den übrigen Fächern gleichfalls eine Durchschnittsnote von besser als befriedigend.

Altersgrenze für die Aufnahme ist die Vollendung des 19. Lebensjahres, bzw. des 21. Lebensjahres bei abgeschlossener Berufsausbildung.

Wer bereits durchgehend Unterricht (keine Arbeitsgemeinschaft) in einer zweiten Fremdsprache (z. B. Französisch, Latein) in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 besucht hat, ist im Beruflichen Gymnasium nicht mehr zum Unterrichtsbesuch in diesem Fach verpflichtet.

Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, muss in den Jahrgangsstufen 11 bis 13 am Unterricht einer zweiten Fremdsprache teilnehmen (Spanisch, Französisch).


      Organisation des Unterrichts

      Das Berufliche Gymnasium verbindet allgemeines Lernen mit beruflichem Lernen. Neben dem allgemeinbildenden Unterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler auch Teile einer Berufsausbildung.

      Wie an allen gymnasialen Oberstufen ist der Unterricht in den Jahrgangsstufen 11 bis 13 in sechs Halbjahre aufgeteilt. Die Unterrichtsfächer werden in Halbjahreskursen angeboten und drei Aufgabenfeldern zugeordnet (Sport ist keinem der Aufgabenfelder zugeordnet.):

      Sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld mit den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Kunst, Musik, Darstellendes Spiel.

      Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld mit den Fächern Politik und Wirtschaft, Geschichte, Religion / Ethik, Wirtschaftslehre des Haushalts.

      Mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Aufgabenfeld mit den Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Technologie, Ernährungslehre oder Biologietechnik oder Gesundheitslehre.

      Sport

      Die Jahrgangsstufe 11 gilt als Einführungsphase. Sie dient im ersten Halbjahr dem Ausgleich unterschiedlicher Voraussetzungen (Kompensation) und im zweiten Halbjahr der Orientierung z. B. für die Wahl von Leistungsfächern am Ende der Jahrgangsstufe 11.

      Die Einführungsphase führt in fachspezifische Denk- und Arbeitsweisen ein und bereitet auf die Anforderungen in der Qualifikationsphase (12 und 13) vor. Am Ende der Jahrgangsstufe 11 wird über die Zulassung zur Qualifikationsphase entschieden; die Schüler/innen wählen dann auch verbindlich das erste Leistungsfach (Deutsch, Englisch, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik), während das zweite Leistungsfach durch die Wahl der Fachrichtung festgelegt ist (Ernährungslehre / Biologietechnik / Gesundheitslehre).

      Die Jahrgangsstufen 12 und 13 (Qualifikationsphase) bilden eine pädagogische Einheit; eine Versetzung oder Rückstufung findet nicht statt.

      Alle Leistungen werden mit Punkten aus einer Skala von 0 bis 15 bewertet.


      Prüfung

      Die beiden Leistungsfächer sind zugleich erstes und zweites Prüfungsfach in der Abiturprüfung (schriftliche und ggf. auch mündliche Prüfung). Aus den übrigen Fächern unter Beachtung der Verordnung wählen die Schüler/innen die dritten, vierten und fünften Prüfungsfächer. Statt einer weiteren mündlichen Prüfung im 5. Prüfungsfach kann eine Präsentation oder eine besondere Lernleistung erbracht werden. Die Abiturnote setzt sich aus Leistungen in den Grund- und Leistungskursen der Jahrgangsstufen 12 und 13 und den im Rahmen der Abiturprüfung erreichten Punkte zusammen.


      Besonderes

      Das Fach Geschichte wird auch wahlweise bilingual (Englisch als Unterrichtssprache) unterrichtet.


      Anmeldung

      Schüler/innen, die unmittelbar von der Schule, auf der sie den mittleren Bildungsabschluss erwerben, in das Berufliche Gymnasium überwechseln, teilen dies bis spätestens Mitte Februar der bisher besuchten Schule mit (bei minderjährigen Schüler/innen durch die Erziehungsberechtigten).
      Die bisher besuchte Schule entscheidet dann über die Eignung und leitet die erforderlichen Unterlagen dem Beruflichen Gymnasium zu:

      beglaubigte Kopien der beiden letzten Halbjahreszeugnisse,ggf. Bescheinigung über Unterricht in der 2. Fremdsprache

      Lebenslauf mit LichtbildEignungsfeststellung der abgebenden Schule (nicht bei Gymnasium)

      Alle anderen Bewerber/innen, die den Mittleren Abschluss schon früher erworben haben, melden sich spätestens bis zum 1. März direkt im Sekretariat der Eduard-Stieler-Schule an.

      Margit Engelbertz


      Ansprechpartner

      Oberstudienrätin Anke Hofer

      Dokumente downloaden

      Anmeldeformular (BG)
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      Gutachten (BG)
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      Infoflyer - Schwerpunkt Biotechnik (BG)
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      Infoflyer - Schwerpunkt Ernährung und Hauswirtschaft (BG)
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      Infoflyer - Schwerpunkt Gesundheit (BG)
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